Eine gelungene Renovation beginnt lange vor dem ersten Farbeimer – nämlich mit guter Planung. Wer die Reihenfolge kennt, Fördergelder nutzt und den richtigen Zeitpunkt wählt, spart Geld und Nerven. Dieser Leitfaden führt Sie durch die wichtigsten Schritte im Wallis.
Die richtige Reihenfolge
Renovieren heisst: von grob nach fein, von oben nach unten, von innen nach aussen. Als Faustregel:
- Abklärung & Planung – Zustand aufnehmen, Ziele festlegen, Budget definieren.
- Rückbau – entfernen, was raus muss.
- Rohbau & Struktur – Wände, Durchbrüche, tragende Anpassungen.
- Haustechnik – Elektro, Sanitär, Heizung (solange Wände offen sind).
- Innenausbau – Böden, Wände, Decken, Trockenbau.
- Oberflächen – Malerarbeiten, Beläge, Feinschliff.
- Reinigung & Abnahme – besenreine Übergabe.
Wer die Reihenfolge missachtet, macht Arbeit doppelt – etwa, wenn nach dem Streichen noch Leitungen gezogen werden müssen.
Fördergelder im Wallis nutzen
Für energetische Sanierungen gibt es im Wallis Beiträge aus dem Gebäudeprogramm – etwa für Wärmedämmung, Fensterersatz oder den Wechsel des Heizsystems. Zwei Dinge sind entscheidend:
- Antrag vor Baubeginn: Das Fördergesuch muss eingereicht und bewilligt sein, bevor die Arbeiten starten. Wer zuerst baut, verliert den Anspruch.
- Bedingungen prüfen: Förderhöhe und Voraussetzungen ändern sich. Aktuelle Angaben finden Sie beim Kanton Wallis bzw. auf dasgebaeudeprogramm.ch.
Wir weisen Sie bei der Planung auf mögliche Förderungen hin, sind aber keine Energieberatung – die formelle Antragstellung läuft über die zuständigen Stellen.
Der richtige Zeitpunkt
Im Wallis spielt die Saison eine grosse Rolle:
- Ferienwohnungen & Chalets: Zwischensaison (Frühling/Herbst) – so ist die Wohnung zur Hauptsaison wieder bereit.
- Aussenarbeiten & Fassaden: Frühling bis Herbst, frostfreie Zeit.
- Innenrenovationen: ganzjährig möglich, im Winter oft mit besserer Terminverfügbarkeit.
Typische Fehler – und wie Sie sie vermeiden
- Zu spät planen: Gute Handwerker sind im Wallis früh ausgebucht. Planen Sie mit Vorlauf.
- Am falschen Ort sparen: Bei Abdichtung, Dämmung und Haustechnik rächt sich Billiglösung schnell.
- Zu viele Einzelfirmen: Ohne Koordination entstehen Leerläufe. Ein Ansprechpartner für alle Gewerke spart Zeit und Ärger.
- Förderfrist verpassen: Erst Gesuch, dann bauen.
Alles aus einer Hand
Genau hier setzen wir an: Wir planen Ihre Renovation, koordinieren alle Gewerke und führen den Grossteil selbst aus. Sie haben einen Ansprechpartner, einen Terminplan und eine Offerte. Das macht den Unterschied zwischen einer stressigen und einer entspannten Renovation.
Häufige Fragen
Muss ich das Fördergesuch selbst stellen?
Die formelle Antragstellung läuft über Sie als Eigentümer bzw. die zuständige kantonale Stelle. Wir unterstützen mit den nötigen Angaben zu den geplanten Massnahmen, ersetzen aber keine offizielle Energieberatung.
Wie lange dauert eine Wohnungsrenovation?
Eine Auffrischung dauert oft nur wenige Tage, eine umfassende Renovation mehrere Wochen. Den konkreten Zeitplan erhalten Sie mit der Offerte.
Kann ich während der Renovation wohnen bleiben?
Oft ja – etappenweise und mit Staubschutz. Bei Kernsanierungen ist zeitweises Ausquartieren einfacher. Wir besprechen das gemeinsam.
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