Eine Terrasse ist im Wallis bares Gold wert – sie verlängert den Sommer, schafft einen zweiten Wohnraum im Freien und wertet jede Liegenschaft auf. Doch welches Material ist das richtige? Als Betrieb mit gelerntem Schreiner bauen wir Terrassen in Holz, WPC und Naturstein – und beraten Sie hier ehrlich, was wofür passt.
Die drei Materialien im Überblick
Jedes Material hat seine Stärken. Entscheidend sind Optik, Pflegeaufwand, Budget und der Standort.
| Kriterium | Holz | WPC | Naturstein |
|---|---|---|---|
| Optik | natürlich, warm | modern, gleichmässig | edel, massiv |
| Pflege | ölen/streichen nötig | sehr pflegeleicht | pflegeleicht |
| Lebensdauer | 15–25 Jahre | 20–30 Jahre | 50+ Jahre |
| Richtpreis/m² | CHF 150–300 | CHF 180–350 | CHF 200–450 |
| Barfuss-Gefühl | sehr gut | gut (heizt auf) | kühl |
Holz: der natürliche Klassiker
Echtholz wie Lärche, Douglasie oder Robinie strahlt Wärme aus und fügt sich perfekt in die alpine Umgebung ein – gerade bei Chalets. Der Preis dafür: Holz lebt und braucht Pflege. Einmal jährlich ölen hält es schön; unbehandelt vergraut es mit der Zeit (was manche bewusst wollen). Als Schreiner wählen wir die richtige Holzart und einen sauberen, hinterlüfteten Aufbau, damit die Terrasse lange hält.
WPC: pflegeleicht und formstabil
WPC (ein Holz-Kunststoff-Verbund) ist die pflegeleichte Alternative: splitterfrei, farbstabil und formbeständig. Es muss weder geölt noch gestrichen werden – ein feuchtes Abwischen genügt. Im Wallis mit seiner intensiven Höhensonne ist die Farbstabilität ein echter Vorteil. Ein Punkt zu bedenken: Dunkles WPC heizt sich in der prallen Sonne stärker auf als Holz.
Naturstein: für die Ewigkeit
Natursteinplatten (etwa Gneis oder Quarzit aus der Region) sind praktisch unverwüstlich und altern würdevoll. Sie sind die teuerste, aber langlebigste Variante und passen gut zu modernen wie traditionellen Häusern. Wichtig ist ein fachgerechter, frostsicherer Unterbau – sonst drücken die Platten über die Winter.
Was zählt im Walliser Klima?
- Frostsicherer Unterbau: Das A und O. Zahlreiche Frost-Tau-Wechsel verzeihen keinen Pfusch im Unterbau.
- Entwässerung & Gefälle: Wasser muss ablaufen können, sonst drohen Staunässe und Frostschäden.
- UV-Beständigkeit: Die Höhensonne bleicht ungeeignete Materialien aus.
- Hinterlüftung bei Holz/WPC: Luft unter den Dielen verlängert die Lebensdauer deutlich.
Unser Rat
Es gibt kein «bestes» Material – nur das richtige für Ihre Situation. Wollen Sie Natürlichkeit und pflegen gerne? Holz. Möchten Sie Ruhe und wenig Aufwand? WPC. Suchen Sie das Edle für Generationen? Naturstein. Wir schauen uns Ihren Aussenraum an und empfehlen ehrlich, was zu Ihrem Haus, Ihrer Nutzung und Ihrem Budget passt – inklusive fachgerechtem Unterbau und sauberer Verlegung.



